38. Französische Woche 2026

Unser Fortbildungsangebot steht allen Interessierten offen, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung. Die Teilnahme an unseren Angeboten ist nicht abhängig von einer bestimmten Ausbildung, der aktuell ausgeübten Tätigkeit oder der Art der Institution oder Organisation, in der diese Tätigkeit ausgeübt wird.

27. September – 2. Oktober 2026
Jugendfreizeit- und Bildungsstätte

Baerenthal / Lothringen Frankreich

Unsere nächste Fortbildung:
38. Französische Woche 2026 vom 27. September bis 2. Oktober 2026

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Mensch & Sprache e. V. Bankverbindung:
VR-Bank Schleswig-Holstein Mitte · IBAN DE58 2176 2550 0001 8207 70 · BIC GENODEF1HUM 

Unser Schwerpunkt liegt bei Fortbildungsangeboten für bereits ausgebildete und tätige LehrerInnen für den Sprachunterricht. Außerdem bieten wir Seminare für bereits tätige bzw. tätig werden wollende DozentInnen an: „Fortbildung für FortbildnerInnen“. Damit soll denjenigen KollegInnen, die ihre Erfahrungen weitergeben möchten, die Gelegenheit gegeben werden, sich auf eine seminaristische Arbeit mit Erwachsenen vorzubereiten.

Unsere Angebote, deren Inhalte und Methoden orientieren sich an den Grundlagen der von Rudolf Steiner entwickelten Menschenkunde und der darauf aufbauenden Waldorfpädagogik, wie sie seit 1919 an inzwischen mehreren hundert Schulen weltweit praktiziert wird.

Bitte fragen Sie uns, wenn Sie nicht sicher sind, ob ein bestimmtes Angebot für Sie richtig ist.

siegmund.baldzun@mensch-und-sprache.de

Die Ateliers

1., 2., 3. Klasse – Fanny Kastell
Fanny Kastell wurde in der Nähe von Orléans (Frankreich) geboren und studierte dort Germanistik. Nach der Teilnahme am Erasmus-Programm blieb sie in Deutschland und schloss ihr Studium mit dem Master „Fremdsprachen in der Erwachsenenbildung“ ab. Nach einem Lehrauftrag für Französisch an der Universität Siegen absolvierte Fanny Kastell eine Ausbildung zur Waldorfpädagogin am Seminar für Französisch in Mannheim. Seit 2009 unterrichtet sie an der Rudolf-Steiner-Schule in Siegen in allen Klassenstufen.

In den unteren Klassen arbeiten wir vor allem mit der Nachahmungsfähigkeit der Kinder, einem Grundprinzip der Waldorfpädagogik. Die Gestaltung einer Unterrichtsstunde, die ausschließlich auf mündlicher Arbeit basiert, stellt die Lehrkräfte vor wesentliche Fragen: Wie lässt sich der Unterrichtsablauf lebendig und stimmig gestalten? Wie schafft man einen ausgewogenen Rhythmus, der Konzentration und Bewegung abwechselt? Welche Inhalte sollten je nach Alter ausgewählt werden, um die Kinder aktiv bei der Entdeckung einer neuen Sprache zu begleiten?
Besonderes Augenmerk wird auch auf die künstlerische und fantasievolle Dimension des Unterrichts gelegt. Wie erzählt man eine Geschichte lebendig und fesselnd, indem man Stimme, Gestik und Rhythmus einsetzt, um die Fantasie der Schüler anzuregen? Wie lässt man frankophone Traditionen im Unterricht durch Lieder, Reime, Feste oder Tänze lebendig werden, um den Schülern eine reichhaltige kulturelle Erfahrung zu bieten? Wir werden gemeinsam über eine sinnvolle Unterrichtsstruktur nachdenken und dabei verschiedene Kriterien berücksichtigen, wie zum Beispiel das Temperament der Schüler, ihr Bedürfnis nach Bewegung und Ausdruck sowie die Bedeutung von Rhythmen. In Kleingruppenarbeiten können wir uns zudem in der Erstellung von Unterrichtsmaterialien und Unterrichtsabläufen üben und dabei einen kreativen und künstlerischen Ansatz entwickeln, der den Waldorf-Prinzipien treu bleibt.

4., 5., 6. Klasse – Katja Rizzo-Wersich
Katja Rizzo-Wersich wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Die Mutter von vier Kindern studierte Romanistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht in Freiburg und Aix-en-Provence und besuchte das anthroposophische Seminar für Schulmusik in Basel. Anschließend unterrichtete sie sechs Jahre lang Französisch und Musik an der Waldorfschule Freiburg-Wiehre. Seit 2018-2019 unterrichtet sie Französisch, Musik, Volkstanz und Religion an der Waldorfschule Darmstadt. Außerdem leitet sie einen Chor und nimmt an Volkstanzveranstaltungen teil. Sie hat einen Lehrauftrag an der Freien Hochschule Stuttgart und ist seit 2017 im Team der Französischen Woche mit dem Verein Mensch und Sprache e.V..

Nachdem wir drei Jahre lang mündlich den Reichtum des Französischen gepflegt haben, ist meist in den Kindern ein großes Interesse für den Einstieg in das schriftliche Arbeiten zu spüren. Wie können wir diesen Einstieg so gestalten, dass von Anfang an Freude und eigene Kompetenz erlebt werden? Von welchen waldorfpädagogischen Leitideen können wir uns führen lassen, um dann in der 5. und 6.Klasse inhaltlich und sprachlich lebendige, für diese Altersstufe motivierende Lektüretexte zu finden? Wie gestalten wir den Unterricht so, dass er neben und bei (!) der Arbeit mit Text und Grammatik auch Raum für Begegnung, für künstlerische Elemente wie etwa bildhaft-szenisches oder musikalisches Arbeiten zulässt? Diesen Fragen wollen wir uns gemeinsam zuwenden – sowohl im ganz Konkreten als auch auf der Ebene der uns leitenden waldorfpädagogischen Leitideen, die es gewiss immer wieder neu zu durchdringen und eventuell auch zeitgemäß weiter zu entwickeln gilt.

7., 8., 9. Klasse – Gilberte Dietzel
Gilberte Dietzel wurde in Frankreich geboren, studierte dort Germanistik und schloss ihr Studium mit dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und dem Magister in Germanistik ab. Von 1981 bis 2020 arbeitete sie als Lehrerin an der Freien Waldorfschule in Frankfurt am Main, besuchte zu Beginn ihrer Tätigkeit das berufsbegleitende Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt. Sie ist Landesfachberaterin für Französisch bei der LAG Hessen, Dozentin am berufsbegleitenden Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt und Gastdozentin an verschiedenen Waldorflehrerseminaren und Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem ist sie mitverantwortlich für die jährlich stattfindende „Semaine Française“.

„In diesen vierzehn Tagen habe ich nichts anderes vermittelt als das, was sich im Unterricht unmittelbar praktisch umsetzen lässt – wenn Sie es in Ihrem Inneren wirken lassen.“
In seinen Schlussworten im September 1919, als die Vorträge zu methodisch-didaktischen Fragen zu Ende gingen, machte Rudolf Steiner deutlich, dass seine Impulse nicht theoretisch oder abstrakt bleiben sollten, sondern sofort in der pädagogischen Praxis wirksam werden könnten. Die Klassen 7, 8 und 9 durchlaufen eine Phase tiefgreifender innerer Wandlungen, geprägt von einem sich entfaltenden Urteilsvermögen und einer gestärkten Selbstwahrnehmung, aber auch von emotionalen Unsicherheiten. Es liegt an der Lehrkraft, diese Veränderungen aufzunehmen, zu begleiten und zu fördern – gestützt auf eine lebendige Kenntnis des Menschen. Konkret werden wir uns im Atelier den folgenden Fragen widmen: Mit welchen Inhalten und Methoden lässt sich die Entwicklung von der bildhaften zur kritischen Denkweise der Jugendlichen begleiten? Wie lässt sich ein lebendiger Bezug zur Welt herstellen, ohne die künstlerischen Dimensionen zu vernachlässigen, sondern sie vielmehr zu vertiefen? Und wie bewahrt die Lehrkraft ihre eigene Authentizität, während sie zugleich entwicklungsangemessene Herausforderungen anbietet?
(Rudolf Steiner: Erziehungskurs Methodisch-Didaktisches, 2005, S. 226)

7., 8., 9. Klasse – Siegmund Baldszun
Siegmund Baldszun, Besuch der Waldorfschulen Bremen und Kassel, Ausbildung zum Heilpädagogen und Gymnasiallehrer, danach 12 Jahre an der Freien Waldorfschule Filstal Göppingen als Musik- und Französischlehrer, seit dem Schuljahr 2000/2001 an der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe Stuttgart als Französischlehrer in allen Klassen, außerdem Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart, an den Seminaren in Mannheim und Berlin und seit 1997 im Team der Semaine française mit dem Verein Mensch und Sprache.

In diesem Workshop geht es um die speziellen inhaltlichen, methodischen, aber auch persönlichen Herausforderungen, die eine 7., 8., oder 9. Klasse an uns stellt: Intensives Üben, Mut machen zum Sprechen, Unterstützung beim selbständigen Schreiben. Welche Hilfestellung und Blickschärfung können wir durch die besondere Anthropologie der Waldorfpädagogik erfahren? Ist der Lehrplan Hilfe oder Einengung? Was bewegt die Schüler:innen dieser Klassenstufen innerlich und was können wir äußerlich an ihnen beobachten? Welche Dichtungen, Chansons,Texte, Bücher, Videos wären eine altersgemäße Seelennahrung? Wie können wir Übungen, Hausaufgaben, Gruppenarbeiten und Projekte so gestalten und variieren, dass je nach Bedarf mehr das Denken, Fühlen oder Wollen angeregt oder betont werden? Welche Anforderungen stellen wir bei Referaten (ChatGpt?) und welche Hilfestellungen geben wir für die unterschiedlich begabten Schüler:innen?

10., 11., 12. Klasse – Peggy Pigerre-Singrün
Aufgewachsen in einer sehr ländlichen Gegend in Nordfrankreich kam Peggy Pigerre Singrün sehr früh in Berührung mit der Anthroposophie. In ihrer Jugend absolvierte sie eine Ausbildung in „Chants et danses traditionnelles françaises“ und arbeitete in sozialen Einrichtungen in Frankreich für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Nach ihrem Sprachstudium absolvierte sie ihre Waldorfausbildung am Stuttgarter Seminar für die Fächer Französisch, Deutsch als Fremdsprache und Handarbeit. Später bildete sie sich noch im Fach Freie Religion in Frankfurt weiter. Seit nunmehr über 22 Jahren unterrichtet sie an der Freien Waldorfschule in Rastatt. Außerdem ist sie seit vielen Jahren als Dozentin für Französisch in Deutschland und in Frankreich tätig.

Der Workshop sucht nach Antworten auf die Fragen, die unserem Unterricht in den höheren Klassen zugrunde liegen. Wie können wir das Sprachenlernen in den Dienst der Entwicklung der uns anvertrauten Jugendlichen stellen? Welchen Platz soll die Moderne in unserem Unterricht einnehmen, ohne dabei unsere pädagogischen Überzeugungen zu vernachlässigen? Wie können wir Lernprozesse so gestalten, dass sie einen gesunden Gedächtnisaufbau fördern? Was gibt es jenseits der Sprache? Welche Verbindung lässt sich zwischen der französischen Sprache und den drei wesentlichen Polen unserer Pädagogik – Denken, Fühlen und Wollen – herstellen? Anhand verschiedener Inhalte aus Literatur und Landeskunde werden wir gemeinsam versuchen, neue Perspektiven auf unseren Unterricht zu eröffnen.

Die künstlerischen Kurse

Die künstlerischen Kurse, die nur morgens stattfinden

Chant – Bertold Breig (4-mal eine Stunde)
Bertold Breig studierte Schulmusik mit den Hauptfächern Klavier und Gesang sowie Romanistik in Hannover; das Referendariat und das 2. Staatsexamen absolvierte er in Wilhelmshaven. Seit 2001 unterrichtet er Französisch und Musik an der Waldorfschule Frankfurt am Main. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Chor- und Orchesterarbeit und Chansons im Französischunterricht.

Der Kurs „Chant“ am Vormittag richtet sich vor allem an Kolleginnen und Kollegen, die wenig Erfahrung mit dem Singen im Französischunterricht haben und in ungezwungener Atmosphäre erste Versuche mit dem Singen und Anleiten Liedern machen wollen. Mit einer großen Auswahl an Liedern für alle Klassenstufen gehen wir auf individuelle Wünsche ein.

Die künstlerischen Kurse, die nur nachmittags stattfinden

Guitare – Bertold Breig (3-mal eine Stunde)
Bertold Breig studierte Schulmusik mit den Hauptfächern Klavier und Gesang sowie Romanistik in Hannover; das Referendariat und das 2. Staatsexamen absolvierte er in Wilhelmshaven. Seit 2001 unterrichtet er Französisch und Musik an der Waldorfschule Frankfurt am Main. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Chor- und Orchesterarbeit und Chansons im Französischunterricht.

Im Kurs „Guitare“ am Nachmittag wollen wir erste Versuche machen, Lieder auf der Gitarre zu begleiten. Das Instrument muss selbst mitgebracht werden, und es muss unbedingt eine Gitarre mit Nylonsaiten sein. Stahlsaiten sind ungeeignet für ungeübte Finger. – Wenn die ersten Akkorde erklingen, wird auch der Gesang nicht zu kurz kommen.

Die künstlerischen Kurse, die morgens und nachmittags stattfinden

Eurythmie – Alain Brun-Cosme (7-mal eine Stunde)
Alain Brun-Cosme ist Eurythmist und Musiker in Berlin, wo er künstlerisch und pädagogisch tätig ist. Er gibt regelmäßig Kurse an Waldorf-Ausbildungsstätten (Baerenthal, Mannheim, Berlin) und arbeitet auf Anfrage in Schulklassen im Rahmen von Epochen.

Französisch in der Freude an der Bewegung erleben: Die Eurythmie ermöglicht es uns, durch einfache und natürliche Körperbewegungen das innere Erleben der französischen Sprache anhand ihrer Rhythmen, Klänge und besonderen Strukturen auszudrücken.

Travail de la voix – Céline Demoulin (7-mal eine Stunde)
Céline wurde in Frankreich geboren und studierte von 1989 bis 1996 Operngesang am Konservatorium. Von 1991 bis 1998 war sie Solistin in Märchen- und Musicalaufführungen, danach Sängerin in Jazz- und französischen Chansonorchestern. Sie ist auch Autorin und Mitkomponistin des Musiktheaters „Le temps d’une Lune“, das 2000 beim Festival von Avignon aufgeführt wurde. Seit 1998 ist Céline Gesangslehrerin und Chorleiterin und seit 2013 Musiklehrerin an einem Privatgymnasium.

Die Stimmarbeit basiert auf einfachen Übungen, die auch für Nicht-Musiker leicht zugänglich sind. Wir lernen, unsere Stimmbänder nach einem Arbeitstag zu entspannen, einen gleichmäßigen Luftstrom aufrechtzuerhalten, um unseren Kehlkopf zu schützen, und die Bauchatmung einzusetzen, um unsere Sprech- und Gesangsstimme zu stärken und zu beleben.

Art de la parole – Marc-Alexandre Cousquer (7-mal eine Stunde)
Marc-Alexandre Cousquer, Schauspieler, Sprachgestalter und Regisseur. Ausbildung: Schule Studio J-L Martin Barbaz in Paris, Studio Michael Chekhov in Berlin, Schule für Sprachgestaltung am Goetheanum, Schweiz. Leiter des Théâtre de l’Homme Inconnu (Theater des unbekannten Mannes). Derzeit im Repertoire: Der irische Königssohn nach Padraic Colum, Die Nacht der Könige von Shakespeare, Les Fables von La Fontaine und L’Amour médecin und Les Précieuses ridicules von Molière. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur unterrichtet er Theater und Sprachgestaltung an verschiedenen Institutionen in Frankreich, der Schweiz, Deutschland und Russland und gibt zahlreiche Workshops.

Sprache, Stimme und Atem gehören zum persönlichen und intimen Ausdruck des Menschen – und das Sprechen verlangt uns viel ab.
Durch die Beschäftigung mit poetischen Texten wollen wir unsere Stimme, unseren Atem, die Klänge und das Eigenleben der Sprache entdecken und wahrnehmen und uns so besser ausdrücken lernen.

Improvisation – Houédo Dieu-Donné Parfait Dossa (7-mal eine Stunde)
Schauspieler, Geschichtenerzähler, Performer, Dozent für Erzähltechniken, Französischlehrer an einer Waldorfschule. Ausbildung: École supérieure d’art dramatique du Théâtre national de Strasbourg (ESAD/TNS) (in Frankreich), Rencontres internationales des arts de l’oralité (RIAO) (Benin) mit dem Verein KATOULATI, Yeelen (Festival/Erzählerakademie) in Burkina Faso. Aktuelles Stück: „Petit Pays“ von Gaël Faye (auf Deutsch und Französisch), inszeniert von Robert Atzlinger, regelmäßig im Theater La LUNE Stuttgart und in Schulen in Deutschland aufgeführt.Geschichtenerzählen auf Anfrage (auf Französisch und Deutsch) in Schulen, auf Erzählfestivals, in Kulturzentren und in Bibliotheken.

Die Art und Weise, wie wir das „HIER UND JETZT“ annehmen, wahrnehmen und integrieren, ermöglicht es uns, weniger im Konflikt mit dem organischen Fluss des Lebens um uns herum und in uns selbst zu stehen. Die Improvisation ermöglicht es uns, uns neu zu definieren, indem wir die Parameter berücksichtigen, die uns andere bieten (unsere Spielpartner: unsere Schülerinnen, unsere Kolleginnen, das Klima, unsere Nachbarinnen, unsere Freundinnen, wir selbst … das Leben). Ein Tanz zwischen dem Geplanten und dem Unerwarteten. Gemeinsam werden wir durch Übungen in Theater, Erzählung, Klang, Wahrnehmung und Beobachtung die Bandbreite der Improvisation entdecken.

Faire chanter une classe – Katja Rizzo-Wersich (7-mal eine Stunde)
Katja Rizzo-Wersich wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Die Mutter von vier Kindern studierte Romanistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht in Freiburg und Aix-en-Provence und besuchte das anthroposophische Seminar für Schulmusik in Basel. Anschließend unterrichtete sie sechs Jahre lang Französisch und Musik an der Waldorfschule Freiburg-Wiehre. Seit 2018-2019 unterrichtet sie Französisch, Musik, Volkstanz und Religion an der Waldorfschule Darmstadt. Außerdem leitet sie einen Chor und nimmt an Volkstanzveranstaltungen teil. Sie hat einen Lehrauftrag an der Freien Hochschule Stuttgart und ist seit 2017 im Team der Französischen Woche mit dem Verein Mensch und Sprache e.V..

So viel Freude steckt in einem gemeinsam angestimmten Lied! Wir üben hier, wie das Anstimmen in Leichtigkeit gelingen kann und lenken unsere Aufmerksamkeit auf große und kleine Fragen, z.B.: Wie finde ich einen guten Stand vor der Klasse, in dem ich aus meiner Kraft und Ruhe heraus Einsätze gebe, mit allen in Verbindung bin und Stimmen zusammenführe? Wie gebe ich einen stimmigen Anfangs- und Schlussimpuls, einfach und klar? Anhand von Liedern für verschiedene Klassenstufen üben wir spielerisch dieses Tun und geben uns gegenseitig konstruktives Feedback.
Keine Vorkenntnisse erforderlich!

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