
38. Französische Woche 2026
Unser Fortbildungsangebot steht allen Interessierten offen, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung. Die Teilnahme an unseren Angeboten ist nicht abhängig von einer bestimmten Ausbildung, der aktuell ausgeübten Tätigkeit oder der Art der Institution oder Organisation, in der diese Tätigkeit ausgeübt wird.
27. September – 2. Oktober 2026
Jugendfreizeit- und Bildungsstätte
Baerenthal / Lothringen Frankreich

Unsere nächste Fortbildung:
38. Französische Woche 2026 vom 27. September bis 2. Oktober 2026
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Mensch & Sprache e. V. Bankverbindung:
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Unser Schwerpunkt liegt bei Fortbildungsangeboten für bereits ausgebildete und tätige LehrerInnen für den Sprachunterricht. Außerdem bieten wir Seminare für bereits tätige bzw. tätig werden wollende DozentInnen an: „Fortbildung für FortbildnerInnen“. Damit soll denjenigen KollegInnen, die ihre Erfahrungen weitergeben möchten, die Gelegenheit gegeben werden, sich auf eine seminaristische Arbeit mit Erwachsenen vorzubereiten.
Unsere Angebote, deren Inhalte und Methoden orientieren sich an den Grundlagen der von Rudolf Steiner entwickelten Menschenkunde und der darauf aufbauenden Waldorfpädagogik, wie sie seit 1919 an inzwischen mehreren hundert Schulen weltweit praktiziert wird.
Bitte fragen Sie uns, wenn Sie nicht sicher sind, ob ein bestimmtes Angebot für Sie richtig ist.
Informationen für 2026 folgen nach und nach
Die Ateliers
7., 8., 9. Klasse – Gilberte Dietzel
Gilberte Dietzel wurde in Frankreich geboren, studierte dort Germanistik und schloss ihr Studium mit dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und dem Magister in Germanistik ab. Von 1981 bis 2020 arbeitete sie als Lehrerin an der Freien Waldorfschule in Frankfurt am Main, besuchte zu Beginn ihrer Tätigkeit das berufsbegleitende Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt. Sie ist Landesfachberaterin für Französisch bei der LAG Hessen, Dozentin am berufsbegleitenden Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt und Gastdozentin an verschiedenen Waldorflehrerseminaren und Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem ist sie mitverantwortlich für die jährlich stattfindende „Semaine Française“.
„In diesen vierzehn Tagen habe ich nichts anderes vermittelt als das, was sich im Unterricht unmittelbar praktisch umsetzen lässt – wenn Sie es in Ihrem Inneren wirken lassen.“
In seinen Schlussworten im September 1919, als die Vorträge zu methodisch-didaktischen Fragen zu Ende gingen, machte Rudolf Steiner deutlich, dass seine Impulse nicht theoretisch oder abstrakt bleiben sollten, sondern sofort in der pädagogischen Praxis wirksam werden könnten. Die Klassen 7, 8 und 9 durchlaufen eine Phase tiefgreifender innerer Wandlungen, geprägt von einem sich entfaltenden Urteilsvermögen und einer gestärkten Selbstwahrnehmung, aber auch von emotionalen Unsicherheiten. Es liegt an der Lehrkraft, diese Veränderungen aufzunehmen, zu begleiten und zu fördern – gestützt auf eine lebendige Kenntnis des Menschen. Konkret werden wir uns im Atelier den folgenden Fragen widmen: Mit welchen Inhalten und Methoden lässt sich die Entwicklung von der bildhaften zur kritischen Denkweise der Jugendlichen begleiten? Wie lässt sich ein lebendiger Bezug zur Welt herstellen, ohne die künstlerischen Dimensionen zu vernachlässigen, sondern sie vielmehr zu vertiefen? Und wie bewahrt die Lehrkraft ihre eigene Authentizität, während sie zugleich entwicklungsangemessene Herausforderungen anbietet?
(Rudolf Steiner: Erziehungskurs Methodisch-Didaktisches, 2005, S. 226)
7., 8., 9. Klasse – Siegmund Baldszun
Siegmund Baldszun, Besuch der Waldorfschulen Bremen und Kassel, Ausbildung zum Heilpädagogen und Gymnasiallehrer, danach 12 Jahre an der Freien Waldorfschule Filstal Göppingen als Musik- und Französischlehrer, seit dem Schuljahr 2000/2001 an der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe Stuttgart als Französischlehrer in allen Klassen, außerdem Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart, an den Seminaren in Mannheim und Berlin und seit 1997 im Team der Semaine française mit dem Verein Mensch und Sprache.
In diesem Workshop geht es um die speziellen inhaltlichen, methodischen, aber auch persönlichen Herausforderungen, die eine 7., 8., oder 9. Klasse an uns stellt: Intensives Üben, Mut machen zum Sprechen, Unterstützung beim selbständigen Schreiben. Welche Hilfestellung und Blickschärfung können wir durch die besondere Anthropologie der Waldorfpädagogik erfahren? Ist der Lehrplan Hilfe oder Einengung? Was bewegt die Schüler:innen dieser Klassenstufen innerlich und was können wir äußerlich an ihnen beobachten? Welche Dichtungen, Chansons,Texte, Bücher, Videos wären eine altersgemäße Seelennahrung? Wie können wir Übungen, Hausaufgaben, Gruppenarbeiten und Projekte so gestalten und variieren, dass je nach Bedarf mehr das Denken, Fühlen oder Wollen angeregt oder betont werden? Welche Anforderungen stellen wir bei Referaten (ChatGpt?) und welche Hilfestellungen geben wir für die unterschiedlich begabten Schüler:innen?
10., 11., 12. Klasse – Peggy Pigerre-Singrün
Aufgewachsen in einer sehr ländlichen Gegend in Nordfrankreich kam Peggy Pigerre Singrün sehr früh in Berührung mit der Anthroposophie. In ihrer Jugend absolvierte sie eine Ausbildung in „Chants et danses traditionnelles françaises“ und arbeitete in sozialen Einrichtungen in Frankreich für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Nach ihrem Sprachstudium absolvierte sie ihre Waldorfausbildung am Stuttgarter Seminar für die Fächer Französisch, Deutsch als Fremdsprache und Handarbeit. Später bildete sie sich noch im Fach Freie Religion in Frankfurt weiter. Seit nunmehr über 22 Jahren unterrichtet sie an der Freien Waldorfschule in Rastatt. Außerdem ist sie seit vielen Jahren als Dozentin für Französisch in Deutschland und in Frankreich tätig.
Der Workshop sucht nach Antworten auf die Fragen, die unserem Unterricht in den höheren Klassen zugrunde liegen. Wie können wir das Sprachenlernen in den Dienst der Entwicklung der uns anvertrauten Jugendlichen stellen? Welchen Platz soll die Moderne in unserem Unterricht einnehmen, ohne dabei unsere pädagogischen Überzeugungen zu vernachlässigen? Wie können wir Lernprozesse so gestalten, dass sie einen gesunden Gedächtnisaufbau fördern? Was gibt es jenseits der Sprache? Welche Verbindung lässt sich zwischen der französischen Sprache und den drei wesentlichen Polen unserer Pädagogik – Denken, Fühlen und Wollen – herstellen? Anhand verschiedener Inhalte aus Literatur und Landeskunde werden wir gemeinsam versuchen, neue Perspektiven auf unseren Unterricht zu eröffnen.
Die künstlerischen Kurse
Improvisation – Houédo Dieu-Donné Parfait Dossa (7 Mal eine Stunde)
Schauspieler, Geschichtenerzähler, Performer, Dozent für Erzähltechniken, Französischlehrer an einer Waldorfschule. Ausbildung: École supérieure d’art dramatique du Théâtre national de Strasbourg (ESAD/TNS) (in Frankreich), Rencontres internationales des arts de l’oralité (RIAO) (Benin) mit dem Verein KATOULATI, Yeelen (Festival/Erzählerakademie) in Burkina Faso.
Aktuelles Stück: „Petit Pays“ von Gaël Faye (auf Deutsch und Französisch), inszeniert von Robert Atzlinger, regelmäßig im Theater La LUNE Stuttgart und in Schulen in Deutschland aufgeführt.Geschichtenerzählen auf Anfrage (auf Französisch und Deutsch) in Schulen, auf Erzählfestivals, in Kulturzentren und in Bibliotheken.
Die Art und Weise, wie wir das „HIER UND JETZT“ annehmen, wahrnehmen und integrieren, ermöglicht es uns, weniger im Konflikt mit dem organischen Fluss des Lebens um uns herum und in uns selbst zu stehen. Die Improvisation ermöglicht es uns, uns neu zu definieren, indem wir die Parameter berücksichtigen, die uns andere bieten (unsere Spielpartner: unsere Schülerinnen, unsere Kolleginnen, das Klima, unsere Nachbarinnen, unsere Freundinnen, wir selbst … das Leben). Ein Tanz zwischen dem Geplanten und dem Unerwarteten. Gemeinsam werden wir durch Übungen in Theater, Erzählung, Klang, Wahrnehmung und Beobachtung die Bandbreite der Improvisation entdecken.
Eurythmie – Alain Brun-Cosme
Französisch in der Freude an der Bewegung erleben: Die Eurythmie ermöglicht es uns, durch einfache und natürliche Körperbewegungen das innere Erleben der französischen Sprache anhand ihrer Rhythmen, Klänge und besonderen Strukturen auszudrücken.
Arbeit an der Stimme – Céline Demoulin
Die Stimmarbeit basiert auf einfachen Übungen, die auch für Nicht-Musiker leicht zugänglich sind. Wir lernen, unsere Stimmbänder nach einem Arbeitstag zu entspannen, einen gleichmäßigen Luftstrom aufrechtzuerhalten, um unseren Kehlkopf zu schützen, und die Bauchatmung einzusetzen, um unsere Sprech- und Gesangsstimme zu stärken und zu beleben.
Informationen aus 2025
Die Ateliers
1., 2., 3. Klasse – Katja Rizzo-Wersich
Katja Rizzo-Wersich wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Die Mutter von vier Kindern studierte Romanistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht in Freiburg und Aix-en-Provence und besuchte das anthroposophische Seminar für Schulmusik in Basel. Anschließend unterrichtete sie sechs Jahre lang Französisch und Musik an der Waldorfschule Freiburg-Wiehre. Seit 2018-2019 unterrichtet sie Französisch, Musik, Volkstanz und Religion an der Waldorfschule Darmstadt. Außerdem leitet sie einen Chor und nimmt an Volkstanzveranstaltungen teil. Sie hat einen Lehrauftrag an der Freien Hochschule Stuttgart und ist seit 2017 im Team der Französischen Woche mit dem Verein Mensch und Sprache e.V..
1., 2., 3. Klasse – Anfänger
„… schon durch das Kennenlernen, Aufnehmen bildet sich langsam eine größere Regsamkeit, Geschmeidigkeit, Flexibilität, die dann wiederum mein Aufnehmen von Welt vielfältiger, aktiver werden lässt.“
Dieses Zitat von Erhard Dahl (1999) berührt mich, denn es weckt in mir das Bild eines sich entwickelnden, sich innerlich bewegenden Menschen, der durch das Kennenlernen einer neuen Sprache immer feinere Wahrnehmungsorgane ausbildet – man könnte auch sagen, ein Mensch, der immer mehr Fenster öffnet, auch an ganz unerwarteten Stellen, durch die er die Welt „sehen“, wahrnehmen und mit ihr geschmeidig interagieren kann – als würde er „sprach-tanzend“ mit der Welt in Berührung kommen und sein Leben immer reicher einweben.
Die Beschreibung dieses Ateliers beginnt nicht zufällig mit einem Bild anstatt mit einer strukturierten Aufzählung von Aktivitäten. Kinder bei der ersten Begegnung mit einer Sprache zu begleiten ist eine wunderschöne Aufgabe, die uns zugleich vor die Herausforderung stellt, die Bilder, die wir durch Geschichten, Lieder, Sprüche etc. in den Kindern erwecken, so lebendig wie möglich werden zu lassen.
… Eine Einladung zum Vertiefen der eigenen Begegnung mit den Bilder-Welten der ersten drei Klassen, beginnend mit der Welt der Zwerge.
Auswählen von stimmigen Bildern für die Klassen 1-3
Eigene Gedichte und Texte schreiben
Kleine Inszenierungen, Lieder
Gespräch über die Allgemeine Menschenkunde
1., 2., 3. Klasse – Versierte
Wenn wir unsere Schüler und Schülerinnen auf Entdeckungsreise mitnehmen in eine neue Sprache, eine neue Welt, welches „Gefährt“ ermöglicht es uns dann, Landschaften zu durchqueren und schließlich auch unser Ziel zu erreichen? Können wir als Lehrer die Bilder, die wir auswählen und mit den Kindern teilen, so lebendig werden lassen, dass sie uns helfen, die Reise zu unternehmen?
Im Atelier für die Klassen 1-3 werden wir uns folgenden Fragen zuwenden:
Wie kann es uns gelingen, eine Atmosphäre zu schaffen, die von Entdeckungsfreude geprägt ist, und zugleich unserem Unterricht eine gute Struktur zu geben?
Wir finden und entwickeln wir ein Bild, das unserer „französischen Reise“ durch das ganze Schuljahr einen Rahmen gibt?
Welches sind die Kriterien, nach denen wir die Geschichten/ Märchen/ Gedichte/ Lieder auswählen, durch die wir innere Bilder erstehen lassen möchten?
Was für eine Qualität von Bildern (konkrete oder innere) kommt den SchülerInnen der Klassen 1–3 entgegen? Gespräche über die Allgemeine Menschenkunde!
4., 5., 6. Klasse – Siegmund Baldszun (Vormittags für erfahrene Lehrkräfte, nachmittags für Anfänger)
Siegmund Baldszun, Besuch der Waldorfschulen Bremen und Kassel, Ausbildung zum Heilpädagogen und Gymnasiallehrer, danach 12 Jahre an der Freien Waldorfschule Filstal Göppingen als Musik- und Französischlehrer, seit dem Schuljahr 2000/2001 an der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe Stuttgart als Französischlehrer in allen Klassen, außerdem Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart, an den Seminaren in Mannheim und Berlin und seit 1997 im Team der Semaine française mit dem Verein Mensch und Sprache.
In meinen Workshops werden wir über die Kraft des Bildes im Unterricht der Mittelstufe forschen, diskutieren und üben:
In der 4. Klasse beginnt der Übergang vom Klangbild (der gesprochenen Sprache) zu den sichtbaren Zeichen der Buchstaben, der Schrift. Wie kann man Schreibübungen, Diktate in verschiedenen Formen und Ideen für schöne Hefte erfinden und wie kann man die Bilder von Klängen und Wörtern durch Vorlesen im Unterricht wiederbeleben?
In der 5. und 6. Klasse geht es darum, Kriterien für die Auswahl unserer Lektüre und Texte zu finden, auf der Suche nach wahren, bereichernden und interessanten Bildern, aber auch in der Grammatik. Wie können wir die erzählten oder gelesenen Bilder zum Leben erwecken, wie können wir Methoden zur Bildbeschreibung installieren, wie können wir arbeiten, indem wir die Schülerinnen und Schüler zeichnen lassen, um ihren Wortschatz zu erweitern? Wie schafft man kleine Szenen, die den erarbeiteten Inhalt ins Bild setzen?
Letztendlich liegt es an uns, unser eigenes Verständnis für die Kraft des Bildes aus der Waldorfperspektive zu entwickeln.
7., 8., 9. Klasse (für Anfänger) – Fanny Kastell
Fanny Kastell wurde in der Nähe von Orléans (Frankreich) geboren und studierte dort Germanistik. Nach der Teilnahme am Erasmus-Programm blieb sie in Deutschland und schloss ihr Studium mit dem Master „Fremdsprachen in der Erwachsenenbildung“ ab. Nach einem Lehrauftrag für Französisch an der Universität Siegen absolvierte Fanny Kastell eine Ausbildung zur Waldorfpädagogin am Seminar für Französisch in Mannheim. Seit 2009 unterrichtet sie an der Rudolf-Steiner-Schule in Siegen in allen Klassenstufen.
In den Klassen 7, 8 und 9 ist der bildgestützte Unterricht von zentraler Bedeutung, um sich emotional und aktiv mit der Sprache zu verbinden. Ausgehend vom anthroposophischen Hintergrund werden wir herausfinden, welche didaktischen Mittel sich für die verschiedenen Stufen am besten eignen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, konkret an Methoden zu arbeiten, mit denen Grammatik, Lektüre und Landeskunde mit inneren Bildern und visuellen Medien verknüpft und lebendig gemacht werden können.
Der Kurs richtet sich vor allem an Berufsanfänger.
7., 8., 9. Klasse (für erfahrene Lehrkräfte) – Peggy Pigerre-Singrün
Aufgewachsen in einer sehr ländlichen Gegend in Nordfrankreich kam Peggy Pigerre Singrün sehr früh in Berührung mit der Anthroposophie. In ihrer Jugend absolvierte sie eine Ausbildung in „Chants et danses traditionnelles françaises“ und arbeitete in sozialen Einrichtungen in Frankreich für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Nach ihrem Sprachstudium absolvierte sie ihre Waldorfausbildung am Stuttgarter Seminar für die Fächer Französisch, Deutsch als Fremdsprache und Handarbeit. Später bildete sie sich noch im Fach Freie Religion in Frankfurt weiter. Seit nunmehr über 22 Jahren unterrichtet sie an der Freien Waldorfschule in Rastatt. Außerdem ist sie seit vielen Jahren als Dozentin für Französisch in Deutschland und in Frankreich tätig.
Ausgehend von der Tatsache, dass das Bild zum Imaginären gehört und dass dieses laut Sauvageot (2002) eine andere Art der Wahrnehmung der Realität, eine andere Logik darstellt, die für ein besseres Verständnis der Welt notwendig ist, werden wir die verschiedenen Möglichkeiten erkunden, die sich uns in den Klassen 7, 8 und 9 bieten. Wir werden uns fragen, welche Bilder notwendig oder nützlich sind, wo wir uns doch in einer Welt befinden, die von Bildern überschwemmt wird, die ohne echten Willen konsumiert werden und sogar Feinde des Denkens sind. Wir werden uns mit dem Bild als einer Möglichkeit befassen, mit dem Text in Beziehung zu treten, und versuchen, die Vorstellungskraft der Schülerinnen und Schüler anzuregen, um ihnen zu helfen, ihr kreatives Denken auszudrücken und umzusetzen.
10., 11., 12. Klasse – Gilberte Dietzel
Gilberte Dietzel wurde in Frankreich geboren, studierte dort Germanistik und schloss ihr Studium mit dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und dem Magister in Germanistik ab. Von 1981 bis 2020 arbeitete sie als Lehrerin an der Freien Waldorfschule in Frankfurt am Main, besuchte zu Beginn ihrer Tätigkeit das berufsbegleitende Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt. Sie ist Landesfachberaterin für Französisch bei der LAG Hessen, Dozentin am berufsbegleitenden Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt und Gastdozentin an verschiedenen Waldorflehrerseminaren und Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem ist sie mitverantwortlich für die jährlich stattfindende „Semaine Française“.
Wovon sprechen wir, wenn wir von „Bildern“ sprechen?
Von Bildmaterial, ob animiert oder nicht, und von Textbildern, die man vor allem in der Lyrik, aber auch in der Prosa findet.
Visuelle Hilfsmittel sind ein grundlegendes Instrument, um Sprache „ lebendig “ zu machen und die Schülerinnen und Schüler zum Sprechen anzuregen. Wir werden uns mit der Auswahl des Bildmaterials, seiner Qualität und den Aktivitäten beschäftigen, die eingesetzt werden können, um das freie Sprechen und Schreiben anzuregen.
Wir werden uns auch mit den Texten und Bildern, die sie enthalten, sowie mit den Botschaften, die sie vermitteln, beschäftigen.
All diese Bilder lösen Emotionen aus und rufen innere Bilder hervor, die die Fantasie anregen und das Sprechen fördern. Aber sie haben auch eine starke Überzeugungskraft, die wir entschlüsseln wollen, um unsere Schülerinnen und Schüler zu kritischem Denken anzuregen.
Die künstlerischen Kurse
Die künstlerischen Kurse, die nur morgens stattfinden
Chant – Bertold Breig (4mal eine Stunde)
Bertold Breig studierte Schulmusik mit den Hauptfächern Klavier und Gesang sowie Romanistik in Hannover; das Referendariat und das 2. Staatsexamen absolvierte er in Wilhelmshaven.
Seit 2001 unterrichtet er Französisch und Musik an der Waldorfschule Frankfurt am Main. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Chor- und Orchesterarbeit und Chansons im Französischunterricht.
Der Kurs „Chant“ am Vormittag richtet sich vor allem an Kolleginnen und Kollegen, die wenig Erfahrung mit dem Singen im Französischunterricht haben und in ungezwungener Atmosphäre erste Versuche mit dem Singen und Anleiten Liedern machen wollen. Mit einer großen Auswahl an Liedern für alle Klassenstufen gehen wir auf individuelle Wünsche ein.
Travail de la voix – Céline Demoulin (4mal eine Stunde)
Céline wurde in Frankreich geboren und studierte von 1989 bis 1996 Operngesang am Konservatorium. Von 1991 bis 1998 war sie Solistin in Märchen- und Musicalaufführungen, danach Sängerin in Jazz- und französischen Chansonorchestern. Sie ist auch Autorin und Mitkomponistin des Musiktheaters „Le temps d’une Lune“, das 2000 beim Festival von Avignon aufgeführt wurde. Seit 1998 ist Céline Gesangslehrerin und Chorleiterin und seit 2013 Musiklehrerin an einem Privatgymnasium.
Während der französischen Woche werde ich vormittags einen Kurs (4 x 1 Stunde) über Stimmarbeit, Atemkontrolle und den Schutz der Stimmbänder in unserem Lehrerleben anbieten.
Savoir raconter – Gilberte Dietzel (4mal eine Stunde)
Gilberte Dietzel wurde in Frankreich geboren, studierte dort Germanistik und schloss ihr Studium mit dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und dem Magister in Germanistik ab. Von 1981 bis 2020 arbeitete sie als Lehrerin an der Freien Waldorfschule in Frankfurt am Main, besuchte zu Beginn ihrer Tätigkeit das berufsbegleitende Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt. Sie ist Landesfachberaterin für Französisch bei der LAG Hessen, Dozentin am berufsbegleitenden Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt und Gastdozentin an verschiedenen Waldorflehrerseminaren und Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem ist sie mitverantwortlich für die jährlich stattfindende „Semaine Française“.
„Bei der fremden Sprache ist sehr zu berücksichtigen, dass hörend verstanden wird und nicht lesend, dass sprechend etwas zum Verstehen gebracht wird.“ GA 294, 1.9.1919
Was bedeutet das für die Lehrkraft? Erzählen! Erzählen können.
Aber wie soll das gehen?
Dieser Ansatz operiert analog zum Erlernen der Muttersprache, d. h. die Phase des Sprechens kommt erst nach einer Phase des längeren Zuhörens.
In diesem Kurs werden wir uns dieser besonderen pädagogischen Kunst des mündlichen Erzählens widmen. Wir werden an der Textauswahl arbeiten, am Redefluss, an der Körperhaltung, an der Suche nach angemessenen und bedeutungsvollen Gesten, an der Position im Raum, an der Wortwahl und so weiter.
Wer Lust auf diesen Kurs hat, kann gerne eigene Texte mitbringen!
Die künstlerischen Kurse, die nur nachmittags stattfinden
Guitare – Bertold Breig (3mal eine Stunde)
Bertold Breig studierte Schulmusik mit den Hauptfächern Klavier und Gesang sowie Romanistik in Hannover; das Referendariat und das 2. Staatsexamen absolvierte er in Wilhelmshaven.
Seit 2001 unterrichtet er Französisch und Musik an der Waldorfschule Frankfurt am Main. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Chor- und Orchesterarbeit und Chansons im Französischunterricht.
Im Kurs „Guitare“ am Nachmittag wollen wir erste Versuche machen, Lieder auf der Gitarre zu begleiten. Das Instrument muss selbst mitgebracht werden, und es muss unbedingt eine Gitarre mit Nylonsaiten sein. Stahlsaiten sind ungeeignet für ungeübte Finger. – Wenn die ersten Akkorde erklingen, wird auch der Gesang nicht zu kurz kommen.
Chants pour petites classes – Céline Demoulin (3mal eine Stunde)
Céline wurde in Frankreich geboren und studierte von 1989 bis 1996 Operngesang am Konservatorium. Von 1991 bis 1998 war sie Solistin in Märchen- und Musicalaufführungen, danach Sängerin in Jazz- und französischen Chansonorchestern. Sie ist auch Autorin und Mitkomponistin des Musiktheaters „Le temps d’une Lune“, das 2000 beim Festival von Avignon aufgeführt wurde. Seit 1998 ist Céline Gesangslehrerin und Chorleiterin und seit 2013 Musiklehrerin an einem Privatgymnasium.
Nachmittags biete ich einen Kurs (3 x 1 Std.) an, der das Erlernen kleiner französischer Lieder vorschlägt, die leicht von nicht singenden und nicht musizierenden Lehrern mit ihren Klassen (von der 1. bis zur 6. Klasse) eingesetzt werden können.
Savoir raconter – Gilberte Dietzel (3mal eine Stunde)
Gilberte Dietzel wurde in Frankreich geboren, studierte dort Germanistik und schloss ihr Studium mit dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und dem Magister in Germanistik ab. Von 1981 bis 2020 arbeitete sie als Lehrerin an der Freien Waldorfschule in Frankfurt am Main, besuchte zu Beginn ihrer Tätigkeit das berufsbegleitende Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt. Sie ist Landesfachberaterin für Französisch bei der LAG Hessen, Dozentin am berufsbegleitenden Seminar für Waldorfpädagogik in Frankfurt und Gastdozentin an verschiedenen Waldorflehrerseminaren und Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem ist sie mitverantwortlich für die jährlich stattfindende „Semaine Française“.
„Bei der fremden Sprache ist sehr zu berücksichtigen, dass hörend verstanden wird und nicht lesend, dass sprechend etwas zum Verstehen gebracht wird.“ GA 294, 1.9.1919
Was bedeutet das für die Lehrkraft? Erzählen! Erzählen können.
Aber wie soll das gehen?
Dieser Ansatz operiert analog zum Erlernen der Muttersprache, d. h. die Phase des Sprechens kommt erst nach einer Phase des längeren Zuhörens.
In diesem Kurs werden wir uns dieser besonderen pädagogischen Kunst des mündlichen Erzählens widmen. Wir werden an der Textauswahl arbeiten, am Redefluss, an der Körperhaltung, an der Suche nach angemessenen und bedeutungsvollen Gesten, an der Position im Raum, an der Wortwahl und so weiter.
Wer Lust auf diesen Kurs hat, kann gerne eigene Texte mitbringen!
Die künstlerischen Kurse, die morgens und nachmittags stattfinden
Eurythmie – Alain Brun-Cosme (7mal eine Stunde)
Alain Brun-Cosme ist Eurythmist und Musiker in Berlin, wo er künstlerisch und pädagogisch tätig ist. Er gibt regelmäßig Kurse an Waldorf-Ausbildungsstätten (Baerenthal, Mannheim, Berlin) und arbeitet auf Anfrage in Schulklassen im Rahmen von Epochen.
Die Eurythmie ermöglicht es, durch die natürliche Bewegung des Körpers die Qualitäten der Sprache bewusst zu erleben, die uns in der alltäglichen Kommunikation normalerweise entgehen: die Flüssigkeit des französischen Satzes, den besonderen Klang des Französischen, den rationalen, aber phantasievollen Geist des Französischen im Allgemeinen, wie er in der Sprache zum Ausdruck kommt – alles Qualitäten, die sich sehr vom Deutschen unterscheiden. Der Kurs soll dynamisch und unterhaltsam sein, mit viel Humor und Leichtigkeit, gemäß Rudolf Steiners Bemerkung, dass „das Französische vor dem Wort hüpft“.
Art de la parole – Marc-Alexandre Cousquer (7mal eine Stunde)
Marc-Alexandre Cousquer, Schauspieler, Sprachgestalter und Regisseur.
Ausbildung: Schule Studio J-L Martin Barbaz in Paris, Studio Michael Chekhov in Berlin, Schule für Sprachgestaltung am Goetheanum, Schweiz.
Leiter des Théâtre de l’Homme Inconnu (Theater des unbekannten Mannes). Derzeit im Repertoire: Der irische Königssohn nach Padraic Colum, Die Nacht der Könige von Shakespeare, Les Fables von La Fontaine und L’Amour médecin und Les Précieuses ridicules von Molière.
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur unterrichtet er Theater und Sprachgestaltung an verschiedenen Institutionen in Frankreich, der Schweiz, Deutschland und Russland und gibt zahlreiche Workshops.
Sprache, Stimme und Atem gehören zum persönlichen und intimen Ausdruck des Menschen – und das Sprechen verlangt uns viel ab.
Durch die Beschäftigung mit poetischen Texten wollen wir unsere Stimme, unseren Atem, die Klänge und das Eigenleben der Sprache entdecken und wahrnehmen und uns so besser ausdrücken lernen.
Monter une pièce de théâtre – Peggy Pigerre Singrün (7mal eine Stunde)
Aufgewachsen in einer sehr ländlichen Gegend in Nordfrankreich kam Peggy Pigerre Singrün sehr früh in Berührung mit der Anthroposophie. In ihrer Jugend absolvierte sie eine Ausbildung in „Chants et danses traditionnelles françaises“ und arbeitete in sozialen Einrichtungen in Frankreich für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Nach ihrem Sprachstudium absolvierte sie ihre Waldorfausbildung am Stuttgarter Seminar für die Fächer Französisch, Deutsch als Fremdsprache und Handarbeit. Später bildete sie sich noch im Fach Freie Religion in Frankfurt weiter. Seit nunmehr über 22 Jahren unterrichtet sie an der Freien Waldorfschule in Rastatt. Außerdem ist sie seit vielen Jahren als Dozentin für Französisch in Deutschland und in Frankreich tätig. Ihre Freizeit verbringt sie zum Großteil mit Gartenarbeit, Nähen, Querflöte spielen und schwarze Schokolade essen!
Wir gehen von der Frage aus, ob es sinnvoll ist, im Französischunterricht Theater zu spielen und was es unseren Schülerinnen und Schülern über das Erlernen der Sprache hinaus bringt. Das Theater war schon immer eine Welt der Möglichkeiten, der Fantasie und des Schöpferischen. Wir werden folgende Definition von Gisèle Pierra an den Anfang unseres Vorgehens stellen: „Theater ist die Kunst, Emotionen durch die aktive Beziehung zu den Worten eines in eine Situation gebrachten Werkes zu erzeugen“. Vor allem aber werden wir sehen, wie man ganz konkret Theater im Unterricht machen kann und was das für die Lehrkraft bedeutet. Und natürlich werden wir experimentieren und üben, indem wir aus Freude am Spielen ein kleines Stück aufführen. Dazu werde ich mehrere kleine Stücke aus der Sammlung „Pièces historiques“ von François Fontaine aus dem Retz-Verlag zur Auswahl stellen. Diese Stücke sind für Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren geeignet.
Faire chanter une classe – Katja Rizzo-Wersich (7mal eine Stunde)
Katja Rizzo-Wersich wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Die Mutter von vier Kindern studierte Romanistik, Politikwissenschaft und Öffentliches Recht in Freiburg und Aix-en-Provence und besuchte das anthroposophische Seminar für Schulmusik in Basel. Anschließend unterrichtete sie sechs Jahre lang Französisch und Musik an der Waldorfschule Freiburg-Wiehre. Seit 2018-2019 unterrichtet sie Französisch, Musik, Volkstanz und Religion an der Waldorfschule Darmstadt. Außerdem leitet sie einen Chor und nimmt an Volkstanzveranstaltungen teil. Sie hat einen Lehrauftrag an der Freien Hochschule Stuttgart und ist seit 2017 im Team der Französischen Woche mit dem Verein Mensch und Sprache e.V..